Non Nobis Domine, Non Nobis, Sed Nomini Tuo Da Gloriam

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DER TEMPLER ORDEN HEUTE


Gedicht unserer Sr. Anke Kalliope Eleonor vom Wandelstern:

Die Liebe

Als Samenkorn in unser Herz gesenkt,
von wo es an die Oberfläche drängt,
diese Urkraft noch nicht erweckt,
ihr Potential noch nicht entdeckt.

Sind wir achtsam, erwächst aus dem Samen ein Baum,
langsam und sicher schafft er der Liebe Raum,
dieser Gigant ist mit nichts zu vergleichen,
seine starken Arme bis in den Himmel reichen.

Fürwahr die Liebe hat ein Eigenleben,
vermag uns Freude und Schmerz zu geben,
scheinbar, wie ein zweiseitig Schwert,
dass uns manchmal das Glück verwehrt.

Wäre es am ICH zu wählen,
äußere Werte würden zählen
und während das Ego sich schwingt auf den Thron,
erklingt der Seele wehmüt‘ger Ton.

Doch nicht die Liebe erzeugt das Leid,
SIE ist es die uns befreit,
erlauben wir ihr in uns zu gedeihen,
ihre Macht wird unserem Leben Flügel verleihen.

Diese Kraft so rein und nicht zu korrumpieren,
wird Egohaftes demaskieren,
mit ihr verbunden niemand scheitert,
ihre Klarheit unser Bewusstsein erweitert.

Es erfordert kein spezielles Handeln,
lassen wir uns von der Liebe verwandeln,
unserem Dasein nichts mehr fehlt,
denn wir sind wahrhaft beseelt.

Das Feuer des Lebens neu entfacht,
ein anderes Sein in uns erwacht,
vereint Geist, Seele und Fleisch,
erheben wir uns in Demut, Göttern gleich.
(August 2020 – von AF)